"Kennen wir uns?", fragt die Tanztherapie den Yoga. "Über drei Ecken" seine Antwort. Anhand der Dreiecksstellung (Trikonasana) des Hatha-Yoga werden wir in Praxis und Theorie die Ecken und Winkel der Begegnung von Tanztherapie und Yoga erkunden. Dabei wenden wir uns der Frage zu, welche Möglichkeiten es gibt, die Erfahrungen aus dem Yoga in die tanztherapeutische Arbeit zu integrieren. Bitte für die Schlussentspannung warme Kleidung mitbringen. (Wer möchte, bringe seine eigene Yogamatte mit.)
Im praktischen Tun, ergänzt durch theoretische Informationen, werden in diesem Workshop folgende Schwerpunkte in der Arbeit mit psychisch Erkrankten fokussiert: Förderung von Bewegungsfreude, Stärkung der Kontaktfähigkeit sowie Unterstützung des Gemeinschaftserlebens.
Dieser Workshop soll einen Einblick in die Arbeit mit Rhythmus, Stimme und Bewegung bei drogenabhängigen Frauen vermitteln. Bedeutende Ziele dieser Arbeit sind, sich im eigenen Körper anders und neu zu erleben, seine eigene Kraft zu spüren und ein stärkeres Selbstbewusstsein zu entwickeln. In praktischen Übungen können die Teilnehmerinnen diese Art des Arbeitens ausprobieren, eigene Erfahrungen sammeln und selbst anwenden.
Kinder mit Lernschwierigkeiten, die als Legasthenie, ADS oder Dyskalkulie betitelt werden, weisen oftmals entsprechend ihrer Teilleistungsstörung ähnliche Bewegungsmuster auf. Laban Bartenieff Bewegungsstudien sind ein gutes Beobachtungshandwerkszeug, die Qualität der Bewegungen zu erfassen und motorische Unterstützungsangebote zur Lernverbesserung zu bieten. In diesem Workshop werden die neurobiologischen Grundlagen des Lernens und die Bedeutung der Bewegungsentwicklung in Zusammenhang gebracht. Die Erfassung der für Lernstörung relevanten Beobachtungskriterien bildet den Schwerpunkt; praktische Bewegungsangebote werden exemplarisch vorgestellt. In Bezug auf die Bedeutung der Emotionen im Lernprozess wird die Qualität der Kommunikation zwischen Lehrendem und Lernenden beleuchtet.
Dieser Workshop beschäftigt sich mit Übungen und Prinzipien aus Kampfkunst und Tanz, die kindgerecht bzw. entwicklungsgemäß gestaltet und vorgestellt werden. Sie werden auf ihren Nutzen in der Arbeit mit Kindern und ihrer eng verknüpften körperlich und geistig-seelischen Entwicklung überprüft.
Ausgehend vom Krankheitsbild der Schizophrenie, mit den vielfältigen, z.T. „verrückten“ Symptomen, werden darauf abgestimmte bewegungs- und tanztherapeutische Einheiten angeboten. Besondere Aufmerksamkeit liegt hier auf den Aspekten Grenzen, Kohärenz, Kontakt und Vitalität. In der Reflexion des bewegungs- und tanztherapeutischen Vorgehens wird Bezug genommen auf allgemeine therapeutische Richtlinien sowie auf bewegungstherapeutische Wirkfaktoren in der Schizophreniebehandlung.
Bei der Bewegungsarbeit mit geistig behinderten Menschen sind einige Besonderheiten zu beachten. In diesem Workshop möchte ich den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Möglichkeiten und Methoden der tanztherapeutischen Arbeit mit geistig behinderten Menschen vorstellen. Die folgenden Fragen werden wir gemeinsam erkunden: Wie erleben Menschen mit einer geistigen Behinderung eine Kreativtanzgruppe? Was macht ihnen Spaß, was fördert sie, wie gehen sie mit Rhythmus und Bewegung um? Welche Musik mögen sie gerne? Welchen Einfluss hat die Bewegungsarbeit auf die verbale Kommunikation?
In diesem Workshop arbeiten wir mit Methoden und Techniken aus dem Action Theater® und der Integrativen Tanztherapie. Die Übungen sind so angelegt, dass Spontaneität, Resonanz und Reagieren aufeinander entwickelt werden. Vokalisation und die klingende Stimme in Verbindung mit unserer Bewegung tragen dazu bei, sich dem individuellen Ausdruck anzunähern und ihn in seiner Vielfalt zu erforschen.
Gaby Eggel, Bern; leitet den therapeutischen Bereich einer Wohngemeinschaft für drogenabhängige Frauen. Ihre Tätigkeit beinhaltet neben der sozialpädagogischen Begleitung der Frauen die Durchführung von musikalischen Therapiegruppen.
Dr. Susanne Gentzsch, Hamburg; Dipl.-Sportwissenschaftlerin/Bewegungstherapeutin, Integrative Tanztherapeutin i.A. (DGT/FPI)Dunja Kamphausen, Berlin; Selbstständige Physiotherapeutin, Yogalehrerin, zertifiziert nach B.K.S. Iyengar, Integrative Tanztherapeutin i. A. (DGT/FPI)
Irina Ocana, Berlin; Diplom-Sozialpädagogin, seit 10 Jahren Arbeit mit geistig behinderten Menschen bei der Lebenshilfe e.V. Berlin, Integrative Tanztherapeutin i.A. (DGT/FPI)Bettina Rollwagen, Fintel; Dipl. Sportlehrerin, Bewegungspädagogin mit Schwerpunkt Psychomotorik
Sabine von der Tann, Berlin; Tanztherapeutin (USA) und DGT, Dipl.-Rhythmiklehrerin, Master Teacher Action Theater®, private Praxis für Tanztherapie und Stimmarbeit in Berlin und PotsdamMichaela Wormit, Birenbach; examinierte Krankenschwester, Integrative Tanztherapeutin (DGT/FPI), langjährige Erfahrung in der Arbeit mit psychisch erkrankten Menschen
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Die Tagungsgebühr beträgt für Mitglieder der DGT 65 €,
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